Designänderungen mit dem Firefox-Entwicklerwerkzeug testen

Die Vorteile: Designänderungen können unmittelbar ausprobiert werden, ohne dass ein bleibender Eingriff in den Quelltext der Seite vorgenommen wird. Beim Neuladen des Browser-Tabs verschwinden alle Änderungen.

1. Das Element auswählen

Rechtsklick auf das entsprechende Seitenelement -> „Element untersuchen (Q)“. Sofern das richtige Element nicht automatisch gewählt wurde, kann man es in der sich öffnenden Quelltextübersicht von Hand auswählen.

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2. CSS-Regeln manipulieren

Rechts unter „Regeln“ die entsprechende Regel auswählen.

Beispiel: Änderung der Hintergrundfarbe eines Buttons

Möglichkeit 1: Auf runden Farbklecks klicken und eine Farbe auswählen

Wichtig: Mit dem Pipettenwerkzeug können auf der Seite vorhandene Farben als Ausgangspunkt gewählt werden.

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Möglichkeit 2: Hexcode von Hand eintragen.

Den Hexcode der Hintergrundfarbe (z.B. „#FF0000“) durch einen anderen ersetzen. Diesbezügliche Inspirationen kann man sich auf anderen Webseiten holen oder in Farb-Datenbanken wie http://www.colourlovers.com/.

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Money Boy-Movements: Liste aller kanonischen und nicht-kanonischen Bewegungen

Mit folgenden Movements war Money Boy bereits am ficken:

  1. Turn Up Boyz
  2. Gummibärenbande (nicht-kanonisch)
  3. No Sleep Gang
  4. Goldmünzen Diamanten Reichtum Gang
  5. Hirschbraten Hood Homies
  6. Never Snitch Panzer Gang
  7. Bildhübsche Jungen Bande
  8. Wien Crime
  9. Perlenketten und Gold Chainz Pistolen Panzer Powder Boyz
  10. Codein Cobra Crew
  11. Hustle Gang (nicht-kanonisch)
  12. Pack Squad Technology (nicht-kanonisch)
  13. #anus Movement
  14. Ganovenbande (nicht-kanonisch)
  15. Belvedere Beach Boys
  16. Zucchini Fenchel Creme Suppe Movement
  17. OGB Goonie Gang
  18. Monster Alarm Mafia
  19. Glo Up Dinero Gang
  20. Luxusuhren Luxux Kidz
  21. Milchschnitten Mörder Gang
  22. Junges Geld Bargeld Billionäre
  23. Duschkabinen Posse
  24. Eagle Gang
  25. Goldgräber Gucci Gang
  26. Rich Gang
  27. Zitronenschnitz Gang

Best Standup: Hannibal Buress

Nicht erst seit er Bill Cosby in einem seiner Auftritte der Vergewaltigung bezichtigte, damit eine Lawine lostrat und weltweite Aufmerksamkeit erlangte, gilt Hannibal Buress als Nachwuchshoffnung des Comedy-Business. Besonders zu Anfang seiner Karriere war sein Stil sehr stark geprägt von einer trockenen, stellenweise fast emotionslosen Delivery. Buress ist niemand, der Pointen herausschreit – er lässt sie eher beiläufig fallen, als habe er ohnehin genug davon. (Mittlerweile ist Buress auf der Bühne etwas lauter geworden. Das mag dem Mainstream-Publikum besser gefallen; mir gefällt es weniger gut.)

 

 

TL;DR auf Deutsch: Lange Rede, kurzer Sinn

TL;DR ist die Abkürzung für „too long; didn’t read“. Wortwörtlich auf Deutsch übersetzt heißt das: „zu lang, hab’s nicht gelesen“. In seiner ursprünglichen Bedeutung war TL;DR eine verbreitete Antwort auf zu ausführlich geratene Foren- oder Newsgroup-Beiträge. Die Botschaft: Dein Text ist zu lang, deshalb habe ich ihn nicht gelesen. Fass dich beim nächsten Mal bitte kürzer.

In Zeiten der Generation YouTube hat ein Bedeutungswandel stattgefunden. Die Mehrzahl der Internet-User konsumiert Information und Unterhaltung seit einigen Jahren beinahe ausschließlich in GIFs, Infografiken oder Tweets und ist zum Teil nicht willens, zum Teil aber auch gar nicht mehr in der Lage, eine Aufmerksamkeitsspanne zu entwickeln, die über einige Sekunden hinausreichen würde. Das Interesse an einem Thema beschränkt sich daher beinahe zwangsläufig auf die Oberfläche, auf einen Fun Fact oder den vermeintlich repräsentativen Ausschnitt aus dem komplexen Ganzen.

Es ist deshalb nur opportun, längeren Texten eine Zusammenfassung beizufügen. Im englischsprachigen Internet geschieht dies häufig unter Verwendung der vorgenannten Abkürzung. Die neue Bedeutung von TL;DR ist schlichtweg: „Hier ist die Zusammenfassung des eben Gesagten: heruntergebrochen auf zwei Sätze, gnadenlos verkürzt, bar jeder argumentativen Kraft, aber immerhin auf einem Niveau, das du verstehst, und in einer Form, die du verdauen kannst.“

Zum Beispiel auf Reddit kommen längere Beiträge nicht mehr ohne den Nachsatz TL;DR aus. Der prominente Frisurenträger Sascha Lobo, um ein Buzzword bekanntlich nie verlegen, hat diese Praxis für seine Kolumne auf „Spiegel Online“ übernommen:

In Anerkennung der Ungeduld als Eigenschaft mit positiven Facetten soll fortan unter jeder Mensch-Maschine eine twitterfähige Zusammenfassung des Textes in 140 Zeichen stehen. Sie wird den Namen tl;dr tragen, eine Internetabkürzung für „too long; didn’t read“.

Um der Kritik an dieser zeitgeistigen Verirrung etwas Substanz zu verleihen, möchte ich abschließend auf eine deutsche Entsprechung der Abkürzung hinweisen. Ausgedacht hat sie sich nicht etwa irgendein PR-Clown aus Berlin-Kreuzberg, sondern der große deutsche Freiheitsdichter Friedrich Schiller. „Was ist der langen Rede kurzer Sinn?“, lässt er im Wallenstein den Kriegsrat von Questenberg dem Chef des Dragonerregiments Butler das Wort abschneiden. In den Formen „Lange Rede, kurzer Sinn“, „der langen Rede kurzer Sinn“ oder „langer Rede kurzer Sinn“ (Genitivkonstruktionen ohne Komma!) ist diese Wendung in den deutschen Sprachschatz eingegangen.

Sie erscheint mir als Überschrift einer Zusammenfassung wesentlich geeigneter als „TL;DR“ – nicht weil sie „deutsch“ ist, sondern weil sie schöner ist. Meinetwegen auch als Abkürzung: LR,KS oder LRKS.

LR,KS: Ich schlage in diesem Artikel vor, die Abkürzung TL;DR („too long, didn’t read“) im Deutschen durch LR,KS („lange Rede, kurzer Sinn“) zu ersetzen.

Große Dateien oder Datenbanken in phpMyAdmin importieren

phpMyAdmin limitiert die Größe für den Import von Dateien auf 2,048KiB. Wie lässt sich diese Begrenzung umgehen. Im Grunde ist es recht einfach. Du brauchst lediglich FTP-Zugriff auf deinen Server.

"Möglicherweise wurde eine zu große Datei hochgeladen. Bitte lesen Sie dir Dokumentation zur Lösung dieses Problems."
„Möglicherweise wurde eine zu große Datei hochgeladen. Bitte lesen Sie dir Dokumentation zur Lösung dieses Problems.“

Die Dokumentation von phpMyAdmin bietet noch andere Lösungen für dieses Problem an, doch die nun folgende scheint mir mit Abstand die einfachste.

Zuerst musst du die Datei config.inc.php im phpMyAdmin-Verzeichnis auf deinem Server finden. In meinem Fall lautet der Dateipfad:

C:\xampp\phpMyAdmin\config.inc.php

In dieser Datei musst du nach einer Zeile suchen, die mit „$cfg[‚UploadDir‘]“ beginnt. Wenn keine solche Zeile existiert, kannst du sie anlegen – füge sie einfach eine Zeile über dem abschließenden „?>“ am Dateiende ein.

Die Zeile, die du einfügst oder abänderst, muss wie folgt lauten:

$cfg['UploadDir'] = 'upload';
Anschließend legst du im phpMyAdmin-Verzeichnis einen neuen Ordner mit dem Namen „upload“ an. In meinem Fall lautet der Ordnerpfad dann:

C:\xampp\phpMyAdmin\upload\

In diesen Ordner kannst du nun große SQL-Dateien per FTP hochladen. Auf der Importieren-Seite im phpMyAdmin-Panel erscheint dann eine neue Auswahlmöglichkeit. In einem Dropdown-Menü werden sämtliche Dateien angezeigt, die zuvor per FTP in den „upload“-Ordner hochgeladen wurden. Sie können ausgewählt und importiert werden.

Die neue Auswahlmöglichkeit
Die neue Auswahlmöglichkeit

Die einzige mögliche Schwierigkeit an diesem Lösungsweg könnte sein, das phpMyAdmin-Verzeichnis auf deinem Server ausfindig zu machen. Wenn du auf dieses keinen Zugriff erhalten kannst, musst du dich nach einem anderen Lösungsweg umsehen.

Felix Martin Andreas Antoine Sören Blume? Kollegahs wahre Vornamen

Einführung

Zugegebenermaßen: Der bürgerliche Name des Rappers Kollegah ist eine kleine Pointe: Felix Blume. Der Mainzer Separate hat den Namen im Jahr 2007 in einem Disstrack einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht („Felix Blume, nennen wir doch den Bengel beim Namen!“). Die Wahrnehmung der Kunstfigur Kollegah wurde durch diese Enthüllung nachhaltig verändert, wahrscheinlich hat auch Kollegah selbst seine Selbstinszenierung daran anpassen müssen.

Denn ein selbsternannter Zuhälterrapper wirkt mit einem derart poetischen Namen leider wenig glaubwürdig. Zu Beginn seiner Karriere nannte sich Kollegah deshalb Toni, später firmierte er als Felix Antoine Blume – wobei er auf den zweiten Vornamen stets viel Wert legte. Immerhin suggeriert dieser den im deutschen Gangsterrap leider noch immer als Glaubwürdigkeitsmerkmal verstandenen Migrationshintergrund.

Die Überbetonung des vermeintlichen zweiten Vornamens und ihr intendierter Zweck sind dermaßen offensichtlich, dass vielfach Witze darüber gemacht wurden. Insbesondere wurden Kollegah weitere Vornamen angedichtet. Fler behauptet indes standhaft, auch der Name Antoine sei nur erfunden – und zwar von Kollegah selbst.

Felix Martin Andreas Antoine Sören Blume?

In der englischen Wikipedia wurde am 23. August im Eintrag „Kollegah“ eine anonyme Änderung vorgenommen. Seither steht dort an wechselnden Stellen im Text, Kollegahs voller Name laute Felix Martin Andreas Antoine Sören Blume. Stimmt das?

Um die Antwort vorwegzunehmen: Es stimmt ziemlich sicher nicht.

Doch der vermeintliche Name macht die Runde: Die „TZ“ hat gestern einen Artikel über Kollegah veröffentlicht. Er ist wegen schwerer Körperverletzung angeklagt und steht deswegen vor Gericht. Im Artikel heißt es: „Ein Einigungsversuch des Vorsitzenden Richters im Falle eines Geständnisses des Mannes, der als Felix Martin Andreas Antoine Sören Blume im hessischen Friedberg geboren wurde, scheiterte.“

Seither steht der Name auch in der deutschen Wikipedia – die „TZ“ wird in den Fußnoten als Quelle genannt.

Hat hier jemand im Gerichtssaal mitgeschrieben, als der Richter den vollen Namen des Angeklagten verlesen hat? Wahrscheinlicher scheint mir, dass die „TZ“ ihn aus der englischen Wikipedia übernommen hat. Und jetzt, da der Name durch eine vermeintlich zuverlässige Zeitung bestätigt wurde, hat auch die deutsche Wikipedia eine Quelle, die die Qualitätskritierien zu erfüllen scheint.

Doch ehe der Autor des „TZ“-Artikels öffentlich erklärt, dass er den Namen höchstselbst so im Gerichtssaal vernommen hat, würde ich zumindest zu Skepsis raten. Wahrscheinlich heißt Kollegah nämlich ähnlich wie behauptet – aber letztlich doch ganz anders.

Wie heißt er wirklich?

In der Datenbank der GEMA, der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, firmiert Kollegah seit Jahren als Felix Blume. In der Frühzeit seiner Karriere war dies jedoch anders. Unter der CAE/IPI-Nummer 00491070661 wird dort der Name „BLUME, FELIX MARTIN ANDREAS MATTHIAS“ als „Textdichter“ von Kollegahs Frühwerk genannt.

Also kein Antoine, kein Sören. Einfach nur ein relativ unspektakulärer deutscher Name.

Die GEMA-Datenbank scheint die sicherste Quelle für Kollegahs vollen Namen. Absolute Sicherheit verschafft sie jedoch nicht: Es könnte sich auch um einen scherzhaft gewählten Künstlernamen handeln.

Vielleicht sollten wir einfach bei Felix Blume bleiben.

Bewertungsportale: Fragmentierung schafft Glaubwürdigkeit

Es ist schon einige Jahre her, als „Web 2.0“ noch in aller Munde war. User-Generated-Content war das Schlagwort dieser Zeit, Portale, auf denen die Leser plötzlich mitreden konnten, sprangen aus dem Boden. Jeder wollte Teil des Hypes sein: Kommentarbereiche, Blogging-Plattformen oder Bewertungsportale wurden rege genutzt.

Doch wie es immer ist, bekamen die größten Stücke des Kuchens diejenigen, die ohnehin schon satt waren. Google schnappte sich mit YouTube die wichtigste Video-Plattform, auch die Blogging-Plattformen wurden größtenteils aufgekauft oder verschafften sich eigene monopolartige Marktpositionen. Lediglich bei den Bewertungsportalen gab es bis in die jüngste Vergangenheit ein munteres Wechselspiel. Erst im Oktober 2013 hat das amerikanische Yelp den deutschen Konkurrenten Qype geschluckt.

Das Geschäftsmodell ist denkbar einfach: Benutzergenerierte Inhalte kosten nichts. Man selbst stellt lediglich die Technik zur Verfügung, die Inhalte schaffen die Leser. Diese bekommen dafür keine monetäre Vergütung, sondern die Chance auf Aufmerksamkeit und Anerkennung: Gute Inhalte werden gelesen oder angesehen. Das ist oftmals Belohnung genug. Die Seitenbetreiber heimsen dann den Profit ein, der zum Beispiel durch die Schaltung von Anzeigen entsteht.

Obwohl es sich hierbei um ein lukratives Geschäft handeln kann, ist es den großen Plattformen noch nicht gelungen, die kleine Konkurrenz gänzlich zu verdrängen. Eine mögliche Erklärung für diesen Umstand möchte ich nun anbieten: Ich glaube, dass Bewertungsportale davon leben, dass die Leser ihnen ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit zugestehen. Und je größer ein Bewertungsportal ist, desto eher ist man geneigt, es auf Seiten des Establishments zu verorten. Also auf Seiten derer, die ein Graswurzel-Bewerter eigentlich entlarven will.

Je größer ein Bewertungsportal ist, desto mehr Fake-Bewertungen zieht es außerdem an. Wer den Ruf seines Produkts oder seiner Dienstleistung durch Fake-Bewertungen verbessern will, der konzentriert sich aus ökonomischen Gründen auf die großen Portale. Zugleich können es sich die Portale oftmals nicht leisten, diese massenhaft eingereichten Bewertungen redaktionell auf ihre Glaubwürdigkeit hin zu prüfen.

Wenn man sich auf die Suche macht, dann findet man im Internet eine ganze Menge kleinerer Bewertungsportale, die meistens nur eine spezielle Produkt- oder Dienstleistungssorte abdecken. Mein-Fitnesscenter.ch ist ein gutes Beispiel. Es versammelt Bewertungen zu sämtlichen Fitnesscentern in der Schweiz. Die Bewertungen werden redaktionell geprüft und weisen deshalb ein vergleichsweise hohe Maß an Glaubwürdigkeit auf – auch wenn Fake-Bewertungen natürlich nie zu 100 Prozent ausgeschlossen werden können.

Ich würde mir wünschen, dass solchen Plattformen in Zukunft eine größere Aufmerksamkeit zuteil wird. Das Modell dieser Plattformen – die redaktionelle Prüfung der Bewertungen und die Konzentration auf ein Spezialthema – ist meiner Meinung nach richtungsweisend.

Studentenwohnheim Ginnheimer Landstraße: So sieht es dort aus

Das Studentenwohnheim Ginnheimer Landstraße 40 & 42 beherbergt 750 Studenten aus aller Herren Länder. Betrieben wird es vom Frankfurter Studentenwerk. Es gibt WG-Zimmer sowie Einzelzimmer, Zweier-WGs, Dreier-WGs, Vierer-WGs und Stockwerks-WGs mit Bad und Küche auf dem Gang. Das Wohnheim ist nicht sehr schön anzusehen, genießt nicht den besten Ruf, doch die meisten Leute, die dort gewohnt haben, denken gerne an ihre Zeit in den „Ginnheimer Todestürmen“ zurück.

Damit Neuankömmlinge und Interessenten einen Eindruck bekommen können, was sie erwartet, möchte ich hier einige Fotos vom Studentenwohnheim Ginnheimer Landstraße hochladen.

Blick vom Wohnheim in Richtung Skyline
Je nachdem, auf welcher Seite des Wohnheims du wohnst, hast du einen beeindruckenden Ausblick auf die Frankfurter Skyline oder den Taunus.
Skyline-Blick

Bad & Küche
In den WGs und Einzelzimmern des Hauses 40 muss selbst Ordnung gehalten werden. Manchen Bewohnern gelingt das sehr gut, andere Bäder und Küchen sind ziemlich bedenklich. Auf den Bildern abgebildet sind Bad und Küche einer Dreier-WG. Die Zweier-WGs haben ein ähnliches Bad und eine kleinere Küche, die Einzelzimmer ebenfalls, allerdings ist die Küche dort in das Zimmer integriert.

WG-Bad 1
WG-Bad 2
WG-Küche

Im Haus 42 gibt es Vierer-WGs. Bad und Küche dieser Vierer-WGs sind recht geräumig und müssen ebenfalls selbst geputzt werden. Die Einzelzimmer in 42 haben ein Stockwerkbad und eine Stockwerkküche, die offiziell vom Personal des Studentenwerks sauber gehalten werden. Das klappt allerdings oft noch schlechter, als das selbst organisierte Putzen. In meiner WG und vielen anderen, die ich besucht habe, war es immer sehr sauber. Letztlich hängt das Maß der Sauberkeit davon ab, wie gut sich die Bewohner darum kümmern und wie gut es ihnen gelingt, sich auf einen Putzplan zu verständigen.

Die Zimmer
Die Zimmer sind in der Regel um die 10 Quadratmeter groß, nur die Einzelzimmer sind größer. Die meisten Zimmer sind mittlerweile möbiliert, es gibt aber auch unmöbilierte Zimmer, die gemietet werden können. In 42 sind die Zimmer mit einem Waschbecken ausgestattet, in 40 gibt es Waschbecken nur in den Einzelzimmern. Auf dem nachfolgenden Foto abgebildet ist ein unmöbiliertes Zimmer in 40 nach dem Auszug eines Mitbewohners. (Nicht erschrecken: Das Foto wurde am Tag des Auszugs eines langjährigen Mitbewohners gemacht. Der Boden wurde vor Ankunft des Nachmieters poliert und die Wände wurden gestrichen. Die hässlichen Fenster wurden mittlerweile durch neue ausgetauscht.)

WG-Zimmer

Hier eine Impression aus einem unmöbilierten Zimmer, das mit selbst mitgebrachten Möbeln eingerichtet wurde. Der Kreativität sind in solchen Fällen keine Grenzen gesetzt – du darfst die Wände pink anmalen oder dir eine Hängematte an die Decke hängen. So lange die Spuren deiner Umbauten nach deinem Auszug beseitigt werden können, sind die Hausmeister mit dem Meisten einverstanden. (Im Zweifelsfall solltest du solche Pläne vorher mit ihnen abklären.)

WG-Zimmer 2

Das Mobiliar der möbilierten Zimmer ist in der Regel in gutem Zustand. Die Matratzen sind ungemütlich, aber die lassen sich austauschen. Leider habe ich auf die Schnelle kein Foto von einem möbilierten Zimmer finden können.

Ich hoffe, euch einen kleinen Einblick gegeben zu haben, was euch im Wohnheim erwarten wird. Falls Interesse besteht, schreibe ich in einem weiteren Beitrag etwas über die Lebensbedingungen im Wohnheim, über das Miteinander, die Parties, die Sportangebote, Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe und andere Dinge dieser Art. Das werde ich vom Feedback auf diesen Beitrag abhängig machen.